NieR-Chroniken 24 — Die infizierte Offensive und der Untergang des Bunkers
Kapitel dieser Geschichte
- Die Offensive nach dem Sieg: Der zurückgewonnene Bunker wird feindlich
- 1. Die Hoffnung, den Krieg endlich beenden zu können
- 2. Eine unbewegliche Kameradin und herannahende Feinde
- 3. Die Blackboxen erneut öffnen
- 4. Augen werden von innen rot
- 5. Weshalb die Kommandantin den Hangar nicht verlässt
- 6. Die Verfolgung, die die letzten beiden trennt
- Quellen und Umfang der Prüfung
Die Offensive nach dem Sieg: Der zurückgewonnene Bunker wird feindlich
Spoilerhinweis: Dieser Teil behandelt die nach den Enden A und B neu einsetzende Großoffensive, Infektion der Bodentruppen und Notrückkehr sowie den Untergang des Bunkers. Anders als ein Perspektivwechsel auf frühere Ereignisse ist der Beginn von Route C die tatsächliche Fortsetzung nach dem Kampf gegen Eva.

1. Die Hoffnung, den Krieg endlich beenden zu können
Nach Adams und Evas Niederlage und großen Veränderungen im Maschinennetzwerk bereitet YoRHa eine Großoffensive vor. Die bisherigen kleinen Untersuchungsaufträge der beiden Soldaten gehen in einen größeren Militäreinsatz über. Mehrere Kampfeinheiten werden mit Unterstützung der Operatorinnen und des Hauptquartiers zur Oberfläche geschickt. Den Soldaten gilt dies als Gelegenheit, frühere Siege in den Zusammenbruch des gesamten Feindes zu überführen.
Während Befehle und Ermutigung der Kommandantin eintreffen, hat 9S andere Informationen. Er weiß, dass die Menschheit bereits fehlt und die Erzählung von Mondüberlebenden erfunden wurde. Doch bevor er entscheidet, wie er es 2B mitteilt, beginnt der Einsatz. Sie erfüllen wieder gemeinsam Aufgaben, ohne vollständig über dasselbe Verständnis der angestrebten Zukunft gesprochen zu haben.
Zunächst schwächt 9S durch Hacken die Flugabwehr der Maschinen. Er untersucht Gegner und Geräte an mehreren Punkten und blockiert Funktionen, um Bedingungen für die Bodentruppen zu schaffen. Die Fähigkeit, die bei der Fabrikflucht 2Bs Weg fernöffnete, dient nun der Vorbereitung einer großen Offensive. Mehr Bewegung und Kampf auf eigener Seite hängen davon ab als nur der einzelne Gegner, den er gerade beseitigt.
21O erklärt ausführlicher als sonst, lobt ihn und spricht mitunter wie mit einem Kind. Als 9S nach der Warnung vor unnötigen Kämpfen fragt, ob sie sich sorge, lenkt sie die Begründung wieder auf mögliche Missionsbeeinträchtigungen. Wer die Flugabwehrsignale vollständig blockiert, erfährt auch von einem Geschenk in seinem Bunkerzimmer. Selbst unmittelbar vor dem Angriff gibt es solche kleinen privaten Veränderungen in ihrem Arbeitskontakt.
2B kämpft mit anderen YoRHa-Einheiten. Anders als bei früheren Untersuchungen allein mit 9S ziehen gleich uniformierte Soldatinnen mit demselben Ziel durch das Schlachtfeld. Kameraden in der Nähe verstärken Feuerkraft und Zahl. Wird diese ganze Truppe angegriffen, schlägt es aber in größere Gefahr um. Die zentrale Waffe des Feindes ist diesmal nicht nur die Panzerung eines riesigen Körpers.
2. Eine unbewegliche Kameradin und herannahende Feinde
Maschinen bringen die YoRHa-Truppe mit einem elektromagnetischen Angriff und dem Logikvirus zu Fall. Die Soldaten können ihre Körper kaum kontrollieren und werden angegriffen. Auch 2B kann sich nicht richtig bewegen. Verliert ein eben noch mit dem Schwert kämpfender Körper seine Funktionen, bedroht bereits das Herannahen sonst leicht vermeidbarer Gegner unmittelbar das Leben.
9S bemerkt die Störung und geht zu 2B. Er hält angreifende Maschinen auf, erreicht sie und hackt sie. Sein Fachkönnen dient statt dem Trennen feindlicher Schutzschilde dem Entfernen einer in eine Kameradin eingedrungenen Verunreinigung. Der Spieler muss von seiner Seite einen Zustand lösen, der nicht durch bloßes Weiterkämpfen in 2Bs Körper zu beheben ist. Er, der sich beim Zugriff auf Eva infizierte, verhindert nun die Infektion einer anderen.
Dass 9S zunächst nicht wie die anderen zusammenbricht, liegt auch daran, dass er zuvor Unregelmäßigkeiten im Bunkerserver sah und die Synchronisierung anhielt. Auch die von 2B hatte er blockiert. Daraus entsteht jedoch keine vollständige Immunität gegen alle späteren Kontakte und Infektionen. Selbst nach erfolgreicher Beseitigung der unmittelbaren Verunreinigung bleibt die Verbindung zu einem gefährlichen System Teil ihrer Wirklichkeit.
Nach 2Bs Erholung sind die YoRHa-Soldaten ringsum bereits feindlich. Wer zunächst dieselben Befehle erhielt und mit ihnen kämpfte, greift nun die beiden an. Gegen Maschinen entworfene Schwerter und Schüsse richten sich auf andere Androiden. Die Körper sind nicht plötzlich zu gegnerischen Bauteilen geworden. Sie haben bei vertrautem Aussehen und vertrauten Kampffähigkeiten die Kontrolle verloren.
Auch die Kommunikation zwischen Oberfläche und Bunker wird gestört. 9S bewegt sich zur Höhle der Stadtruinen und beseitigt Maschinen, die den Funk behindern. Die Zerstörung der störenden Geräte macht die infizierte Truppe jedoch nicht wieder normal. Zwischen zurückgekehrter Verbindung und weiterhin feindlichen Kameraden müssen beide den immer neuen Angriffen standhalten.
3. Die Blackboxen erneut öffnen
Sie beurteilen es als schwierig, die Lage durch normales Weiterkämpfen wiederherzustellen. Während sie gegen Gegner und infizierte Soldaten aushalten, besteht die Bedrohung fort. Sie brauchen einen Weg, Daten zum Bunker zu schicken, wiederzukehren und zu warnen, auch wenn die heutigen Körper verloren gehen. Die am Ende der Küstenfabrik gemeinsam gewählte Blackbox-Reaktion erscheint erneut als Überlebensweg.
9S lädt seine und 2Bs Daten über einen Notweg hoch, dann zünden beide ihre Blackboxen. Statt in infizierten Körpern auszuhalten, bis die Kontrolle verloren geht, wählen sie die Übertragung ihrer Informationen und Rückkehr in anderen Körpern. Sie müssen auch das Hauptquartier vor der erlebten Krise warnen. Die Kraft, die ihren gegenwärtigen Körper auslöscht, wird zur Bedingung weiterer Handlungen.
Sie erwachen im Bunker, derselben Anlage, zu der sie nach der gemeinsamen Zerstörung in der ersten Fabrik zurückkehrten. Mit Kommandantin, Operatorinnen, Wartung und Einsatzsystem scheint die Rückkehr die Gelegenheit zu bieten, die größere Organisation zu informieren und Hilfe zu bekommen. Wiederhergestellte Körper und der Zustand der empfangenden Organisation bedeuten jedoch nicht dieselbe Sicherheit.
Die Kommandantin glaubt der Meldung einer Infektion auf der Oberfläche nicht sofort. Sie hat keine solchen Berichte und verdächtigt stattdessen die Zurückgekehrten, die sie überwältigen lassen will. 9S’ erlebte Realität stimmt nicht mit den offiziellen Informationen überein. Werden die warnenden Frontsoldaten selbst als mögliche Infizierte behandelt, endet die Rückkehr nicht als sicheres Meldeverfahren.
4. Augen werden von innen rot
Während die Kommandantin sie verdächtigt, werden weitere Soldaten und Angestellte des Bunkers feindlich. Der Angriff ist längst im Inneren. Es reicht nicht, die Anlage zu schließen, um ein äußeres Problem von der Oberfläche abzuhalten. Die Körper derjenigen, mit denen sie lebten und die sie unterstützten, werden innere Feinde. Nun kann auch die Kommandantin die Warnung nicht als bloßen Irrtum abtun.
2B und 9S versuchen mit ihr zu entkommen. Durch vertraute Gänge wehren sie Kameradenangriffe ab und weichen ihnen auf dem Weg zum Hangar aus. Private Worte und kleine Alltage des ersten Rundgangs lassen sich kaum fortsetzen. Für manche war es ein Arbeitsplatz, an dem sie ohne irdische Blumen zu sehen ihre Aufgaben erledigten; für andere ein Zuhause zur Rückkehr beschädigter Soldaten. Die schützenden Beziehungen darin verwandeln sich in Angriffe.
Auch 6O ist in Gefahr. Wurde die Geschenkaufgabe zuvor abgeschlossen, hört man in ihrer letzten Verbindung erneut den Wunsch, die Oberfläche und Blumen zu sehen. Es folgt keine Szene, in der ihre Stimme tatsächlich die Erde erreicht und sie mit 2B durchs Blumenfeld geht. Ebenso lässt sich die Anime-Szene, in der 2B den Körper der infizierten 6O selbst beendet, nicht ins Spiel einfügen. Dieses hinterlässt den Wunsch in der Stimme und dem zerfallenden Bunker.
2B und 9S verlieren zunehmend die Möglichkeit, einfach als Soldaten mit sicheren Backups weiterzukämpfen. Bisher verband die Anlage selbst bei schwersten Schäden neue Körper und Daten. Brechen Kommunikation, Informationen, Wiederherstellung und Führung zusammen, verschwindet die frühere Art zu überleben. Den gegenwärtigen Körper des anderen zu bewahren, wird bedeutsamer.
5. Weshalb die Kommandantin den Hangar nicht verlässt
Nahe dem Hangar offenbart die Kommandantin ihre eigene Infektion. Auch sie hat mit dem Server synchronisiert und ist keine von Verunreinigung ausgenommene Ausnahme. Es folgt kein Ausgang, in dem sie Rückzug befiehlt, eine Flugeinheit besteigt und andernorts den nächsten Einsatz leitet. 2B will sie mitnehmen, doch sie entscheidet, nicht mit ihnen zu entkommen.
Darin liegt der Wille, zumindest die zwei übrigen Soldaten lebend hinauszubringen. Ein eigener Kontrollverlust könnte sogar deren Flucht gefährden. Die Offizierin, die zunächst die Rückkehrer verdächtigte, erkennt nun die Gefahr ihres Körpers an und bleibt. Es zeigt sich, dass ihre Stellung mit Führung und Geheimnissen keine Allmacht verlieh, alles bis zum Ende zu kontrollieren.
2B und 9S fliehen in Flugeinheiten. Nach ihrer Abreise explodiert der Bunker. Weiße Gänge, Kommandoraum, Wartungs- und Einsatzorte verschwinden. Die ferne Explosion beschädigt nicht nur ein Gebäude. Zusammen brechen die Basis erwarteter Kameraden und neuer Körper, das Sicherheitsnetz ihrer Aufzeichnungen und die vertrauten Gesichter hinter den Befehlen von oben zusammen.
9S wusste bereits, dass die Menschheit fehlte. Doch im Bunker waren noch 2B, die Operatorinnen und eine Organisation mit Kameraden, denen er bei einer Rückkehr begegnen konnte. Jetzt verliert er auch dieses konkrete Zuhause. Einen erfundenen Zweck zu erkennen und den gemeinsamen Ort wirklicher Gefährten zerstört zu sehen, lassen sich nicht zu einem identischen Schock verrechnen. Die Lüge zu kennen, macht nicht alle Erinnerungen an die Einrichtung falsch.
6. Die Verfolgung, die die letzten beiden trennt
Die Flucht aus dem Bunker beendet die Verfolgung nicht. Infizierte YoRHa-Flugeinheiten greifen an. Die beiden müssen wieder Waffen begegnen, die den für sie selbst gefertigten ähneln. Zeit zur gemeinsamen Landung auf einer sicheren neuen Basis und ruhiger Planung bekommen sie nicht. Auch der Luftkampf lässt sich angesichts von Infektion und Überzahl kaum aushalten.
2B übernimmt 9S’ Flugeinheit und schickt ihn weit aus der Gefahr. Die gemeinsam Fliehenden werden wieder getrennt. Sie will nicht Abschied nehmen, sondern ihn unmittelbar am Leben halten. Selbst kämpft sie gegen die Verfolger, wird beschädigt und stürzt zur Oberfläche. Die Bedingungen sind anders als bei früheren Trennungen, nach denen ein Bunkerbackup das Wiedersehen ermöglichte.
Auch nach dieser Katastrophe sind nicht sämtliche Androiden der Erde gleichzeitig tot. Widerstand und andere Überlebende bleiben. YoRHas Zentralsystem und die Truppen, auf die beide vertrauten, haben jedoch einen tödlichen Schlag erlitten. Der verborgene Entsorgungsplan und die Bedeutung der Hintertür werden in späteren Unterlagen deutlicher. Für die zwei im Feld ist die erste Aufgabe, zu überleben und einander zu finden.
In 2Bs abgestürztem Körper schreitet eine weitere Störung voran. Die Infektion, die 9S zuvor durch Hacken half zu entfernen, breitet sich wieder aus. Es gibt keinen Bunker zur Behandlung mehr, und der Kamerad, der ihr System bearbeiten könnte, ist weit weg. In der schwersten Lage entscheidet sie als Nächstes, ihren Körper zu bewegen, damit andere nicht zu Schaden kommen. Am Ende dieses Wegs sehen A2 und 9S unterschiedliche Szenen.
Quellen und Umfang der Prüfung
Dieser Kommentar folgt der Flugabwehrunterstützung, Bodeninfektion und Blackbox-Rückkehr, dem inneren Bunkerverfall und der Flucht mit Flugeinheiten im späteren Spiel in Reihenfolge. Die Kommandantin wird nicht als von Beginn an alles kontrollierend dargestellt, und zusätzliche 6O-Szenen außerhalb des Spiels werden nicht übernommen. Die Bunkerzerstörung wird nicht zur unmittelbaren Auslöschung aller Androiden auf der Erde erweitert. Der Artikel wurde mit KI-Unterstützung redigiert und übernimmt keine Originaldialoge, Liedtexte oder Romanpassagen. Quellen geprüft: 2026-10-18.
Kommentare 0