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NieR-Chroniken 17 — Die Gläubigen der Fabrik und die Flucht

Kapitel dieser Geschichte
  1. Die Gläubigen der verlassenen Fabrik und Maschinen auf der Suche nach Erlösung im Tod
  2. 1. Neuer Kontakt zu Wesen außerhalb des Netzwerks
  3. 2. Mit dem Führer hinab zum Ort der Anbetung
  4. 3. Unterschiedliche Angst unter denselben Worten
  5. 4. 9S’ Stimme aus einem kleinen Maschinenkörper
  6. 5. Der von So-Shis Barriere versperrte Weg
  7. 6. Die Störung endet nicht vor den Fabriktoren
  8. Quellen und Umfang der Überprüfung

Die Gläubigen der verlassenen Fabrik und Maschinen auf der Suche nach Erlösung im Tod

Spoilerhinweis: Dieses Kapitel behandelt den Kult in der nach Adams Tod mit Pascal besuchten Fabrik, den Ausbruch der Gewalt und die Flucht sowie den Kampf gegen So-Shi. Die gleichzeitige Fernunterstützung von 9S aus dem Bunker in Route B wird damit verbunden. Der spätere Fabrikvorfall mit Pascals schutzsuchenden Kindern ist ein anderer Besuch.

Mit KI erstellte symbolische Illustration einer Erde ohne Menschen: zwei Androiden und eine kleine Maschine in einer verfallenen Stadt. Kein offizielles Spielbild und keine Rekonstruktion eines bestimmten Ereignisses.
Mit KI erstellte symbolische Illustration einer Erde ohne Menschen: zwei Androiden und eine kleine Maschine in einer verfallenen Stadt. Kein offizielles Spielbild und keine Rekonstruktion eines bestimmten Ereignisses.

1. Neuer Kontakt zu Wesen außerhalb des Netzwerks

Nachdem sie 9S aus der Kopierten Stadt zurückgebracht hat, übernimmt 2B wieder Oberflächenmissionen. 9S bleibt zur Erholung seines beschädigten Körpers im Bunker. Sie hat den vermissten Kameraden lebend gefunden, doch damit ist noch nicht der Zustand zurückgekehrt, in dem er sofort neben ihr gehen und wie zuvor reden kann. 2B bewegt sich mit dem Pod und untersucht Veränderungen bei den Maschinen.

Nach Adams Tod werden Maschinen gemeldet, die ihre Netzwerkverbindung trennen. Die Aussicht auf mehr nicht kämpfende Maschinen erscheint denen, die bereits eine Beziehung zu Pascal aufgebaut haben, als neue Möglichkeit. Herauszufinden, wer darunter welches Leben gestaltet, bleibt eine offene Aufgabe. Die Lage nach dem Verschwinden eines mächtigen Einzelnen lässt sich nicht bloß auf eine geringere Feindzahl reduzieren.

Eine andere unabhängige Gruppe nimmt Kontakt zu Pascal auf. Sie erklärt, freundschaftliche Beziehungen aufbauen zu wollen. Das deutet an, dass es auch jenseits seines Dorfes friedliche Maschinen geben könnte. Pascal will sie treffen, und 2B begleitet ihn. Beim ersten Dorfbesuch folgte sie misstrauisch einer Maschinenführung. Diesmal geht sie mit dem bereits bekannten Pascal, um eine weitere Gemeinschaft zu prüfen.

Das Ziel ist die verlassene Fabrik. Für 2B ist die Gegend kein völlig neuer Name. Hier wurde die zuerst abgestiegene YoRHa-Einheit vernichtet; hier kämpfte sie mit 9S gegen einen Riesen und ließ die Blackboxen explodieren. Damals war die Fabrik ein Schlachtfeld aus ineinandergreifender Produktion und Feindbewaffnung. Diesmal führt ein Versöhnungsangebot statt der Waffen die beiden hinein.

2. Mit dem Führer hinab zum Ort der Anbetung

In der Fabrik werden 2B und Pascal von einer dortigen Maschine geführt. Sie greift nicht einfach an, sondern will sie zu ihrem Anführer bringen. Die beiden folgen und fahren mit dem Aufzug tiefer ins Innere. Innerhalb der von außen sichtbaren weiten Stahlkonstruktionen und Produktionsanlagen befindet sich ein anderes Zentrum, in dem Gläubige zusammenkommen.

Diese Maschinen haben religiöse Formen übernommen. Sie verehren einen Anführer, versammeln sich und teilen den Glauben, einen Zustand jenseits des Lebens erreichen zu können. Wie Pascals Bewohner Familien und eine Schule schufen und die Waldmaschinen eine Ordnung aus König und Soldaten aufbauten, lernten sie eine weitere menschliche Institution. Ihre bloße Form legt nicht automatisch fest, in welche Richtung das kommende Handeln geht.

2B und Pascal sehen den Anführer im Zentrum der Gläubigen. Sein Körper ist jedoch bereits tot. Die Erwartung, mit einem lebenden Leiter zu verhandeln und Bedingungen auszutauschen, bricht zusammen. Als der Zustand der Leiche feststeht, wird auch die Beziehung instabil, auf welche die umstehenden Anhänger bauten. Zwischen dem gerufenen Namen und dem tatsächlich bewegungslosen Körper entsteht eine Lücke ohne Antwort.

Wie sie diese Lücke annehmen, ist entsetzlich. Manche Maschinen begreifen den Tod ihres Anführers als Transzendenz, der auch sie folgen sollen. Der Glaube verbreitet sich, durch Tod zu höheren Wesen zu werden, statt die Gemeinschaft lebend fortzuführen. Gläubige zerstören sich selbst und versuchen, andere zum selben Handeln zu bewegen. 2B und Pascal kamen nicht, um daran teilzunehmen, doch selbst das Verlassen dieses Raums wird bedroht.

3. Unterschiedliche Angst unter denselben Worten

Die Stimmen der Fabrik bleiben nicht bei einer gemeinsamen Begrüßung. Rufe, durch Tod zu transzendieren, wiederholen sich, und rotäugige Maschinen stürmen heran. Sie üben nicht nur Gewalt gegen die Androidin vor ihnen aus, sondern auch gegen andere Maschinen. Die vermeintlichen Mitglieder einer Gruppe treiben einander in den Tod. Die zwei zum Versöhnungsgespräch hinabgestiegenen Besucher müssen nun zuerst einen Weg finden, lebend herauszukommen.

Auch dort nimmt nicht jeder Einzelne den Tod bereitwillig an. Es gibt Stimmen, die leben wollen und das Verhalten der anderen fürchten. Einem Anführer zu folgen oder im selben Raum Gläubige genannt zu werden garantiert nicht denselben Willen im Augenblick des körperlichen Endes. Was für einen Erlösung ist, wird für einen anderen zu einer Zerstörung, der er entkommen muss.

2B wehrt Angriffe ab und öffnet den Weg. Pascal bewegt sich mit ihr, wird aber nicht zum Kämpfer, der ebenso ein Schwert zieht und Gegner zerschlägt. Dies ist auch keine Szene, in der er den Frieden seines Dorfes aufgibt und alle Gläubigen angreifen will. Er ist erschüttert, warum ein Kontakt, dem er vertraute, so endete, und muss dennoch mit 2B überleben und hinausgelangen.

Die Gefahr besteht nicht nur aus angreifenden Maschinen. Mehrstöckige Metallwege, Produktionsanlagen, absturzgefährdete Plattformen und bewegliche Geräte erschweren die Flucht. Sie befinden sich nicht in einem Bau, in dem eine einzige Umkehr zum Eingang sofort hinausführt. Nach dem versperrten Abstiegsweg müssen andere Routen, Aufzüge und Gänge verbunden werden. Währenddessen werden überall in der Fabrik weiter Maschinen zerstört und Kämpfe ausgetragen.

Die beiden kämpfen im Raum der angreifenden Gläubigen, bis ein Weg frei wird, und gelangen per Aufzug ins nächste Stockwerk. Dort gibt es Maschinen, die ohne Zustimmung zum Wüten geblieben sind, und sie können auch einem Händler begegnen. Danach wechseln sie zwischen Außenwegen und Werkhallen, steigen Treppen und Förderbänder hinauf. Während sie Explosionen heranstürmender Selbstzerstörer vermeiden, müssen sie auf die Abstände niedergehender Pressen achten. Nicht nur Kampfklingen, sondern ursprünglich zur Bearbeitung von Gegenständen bestimmte Fabrikgeräte bedrohen die Körper der Flüchtenden.

4. 9S’ Stimme aus einem kleinen Maschinenkörper

Während der Flucht erklingt 9S’ Stimme aus einer kleinen Maschine vor ihnen. Der sichtbare Körper ist nicht das vertraute Gesicht des Kameraden, doch die Stimme sendet tatsächlich 9S. Vom Bunker aus hat er eine Maschine gehackt, um sie fernzusteuern und zu helfen. Sein Androidenkörper, der neben ihr ging, ist noch nicht bei ihr, aber seine Unterstützung erreicht sie über einen anderen Körper am Boden.

Die Worte und der Name, die 2B für 9S verwendete, richten sich nun an eine Einheit mit Feindgestalt. Rein äußerlich ähnelt sie den Maschinen, die 2B gewöhnlich zerschlägt. Wissen darüber, wer darin mit welcher Absicht spricht und handelt, verändert die Beziehung. Die Hilfe, 2B und Pascal hinauszubringen, erfolgt durch den kleinen Körper vor ihnen.

In Route B greift 9S über ein Bunkerterminal auf Systeme und Maschinen der Fabrik zu. Wenn sich aus 2Bs Sicht eine Tür öffnet oder Hinweise auf die nächste Route eintreffen, stehen dahinter seine Handlungen, einen Eindringweg zu schaffen und Hindernisse zu überwinden. Dass sein eigener Körper nicht in der Fabrik ist, bedeutet keine völlige Abwesenheit von Risiko und Mühe. Wird der Zugang blockiert, reißt die von den beiden am Boden benötigte Hilfe ab.

Auch der ferngesteuerte Körper bleibt nicht auf eine Einheit beschränkt. Er kann eine passendere Maschine hacken und übernehmen; ein Abschnitt nutzt eine Flugeinheit für die Bewegung nach unten. Er passiert Werkhallen, in denen Maschinen einander bekämpfen, und Gänge mit beweglichen Pressen. Schließlich erreicht er einen stillstehenden Aufzug und schaltet ihn ein. Damit 2B mit einem Gerät hinauffahren kann, durchquert er in einem anderen Körper eine andere Route derselben Fabrik.

Nach dem Kontakt mit 2B am Aufzug geht er in einen virtuellen Raum und öffnet die folgenden Tore nacheinander. Erst wenn er Wächter und Sicherheitseinrichtungen durchbricht und die jeweiligen Kontrollpunkte erreicht, öffnen sich die Türen der realen Fabrik. Die kurze Veränderung eines offenen Weges vor 2B enthält mehrere Schritte, die 9S auf einem anderen Bildschirm überwinden musste. Zuletzt muss er auch die Verteidigung des Fabrikhauptsystems durchbrechen und den Strom abschalten.

9S bedient Maschinenkörper und hackt nötige Systeme, um Wege vorzubereiten. 2B durchquert sie mit ihrem tatsächlichen Körper und besiegt blockierende Gegner. Die Fähigkeit einer Seite kann die Arbeit der anderen nicht vollständig ersetzen. Eine offene Tür braucht jemanden, der lebend dort ankommt. Mit dem Schwert besiegte Feinde machen keinen weiteren Zugang zu Systemen überflüssig, die sie nicht bedienen kann. Die Zusammenarbeit der Getrennten wird zur Struktur der Fabrikflucht.

5. Der von So-Shis Barriere versperrte Weg

Am Ende des Fluchtwegs erscheint So-Shi, eine spinnenförmige Maschine mit großen Beinen. Sie ist nicht Ko-Shi aus den letzten Kämpfen im Turm. Auch nach allen geöffneten Wegen können sie die Fabrik nicht verlassen, ohne diesen Gegner zu überwinden. 2B kämpft erneut, doch eine starke Barriere verhindert zunächst wirksamen Schaden.

Zuerst muss sie also ausweichen und durchhalten. So-Shi nutzt großflächige Angriffe, und weitere Maschinen bedrohen sie. 2B darf nicht stehen bleiben, kann aber mit ihren Waffen allein die Bedingungen der Barriere nicht ändern. 9S greift auf das Fabriksystem zu, das sie aufrechterhält. Beide stellen sich demselben Feind, doch eine behandelt den Körper und der andere Energie- und Kontrollsysteme.

Als 9S den Strom der Fabrik abschaltet, erlischt das Licht und So-Shis Verteidigung bricht zusammen. Statt hell sichtbarer Anlagen leuchten Angriffe im dunklen Raum auf. Die Bildänderung signalisiert erfolgreiche Unterstützung und zeigt, dass sich 2Bs Kampfbedingungen wirklich geändert haben. Ihre Gegenangriffe können den Feind nun treffen.

2B weicht So-Shi aus und kontert. Sie bekämpft große Beine und Klingen, seitliche Geschosse und Raketen und greift den mächtigen Körper weiter an. Später wirft So-Shi seine Außenpanzerung ab, wird kugelförmig und stürmt rotierend heran. Auf Grundlage des ersten Spinnenumrisses lässt sich nicht immer dieselbe Distanz halten. Im kugelförmigen Zustand, der Fernbeschuss blockiert, muss 2B auch Chancen für nahe Schwertangriffe schaffen. Selbst nach 9S’ Entfernung der Barriere endet der letzte Kampf nicht automatisch. Innerhalb der eröffneten Gelegenheit muss sie überleben und den Gegner stürzen. Schließlich wird So-Shi zerstört, und der Ausgang wird frei.

6. Die Störung endet nicht vor den Fabriktoren

2B und Pascal entkommen. Das ursprünglich angestrebte Abkommen ist nicht zustande gekommen. Sie haben eine Gruppe gesehen, die sich nach dem Tod ihres Anführers selbst zerstört, und die Gefahr für Wesen, die diesem Glauben nicht folgen wollen. Die andere friedliche Gemeinschaft, die Pascal suchte, kann nicht wie erhofft mit ihm zusammengehen.

Die von den Überlebenden mitgebrachten Informationen passen nicht zur Erwartung, dass nach Adams Verschwinden alle Maschinen friedlich geworden seien. Eine Trennung der Verbindung oder die Suche nach neuer Lebensweise führt nicht immer zu Sicherheit. Wie man die Leere nach dem Verlust selbst geschaffenen Sinns aushält und wie weit man anderen diesen Sinn aufzwingt, werden zu weiteren Gefahren.

9S hat die beiden aus der Ferne gerettet. 2B trug seinen Körper aus der Kopierten Stadt, diesmal eröffnete er 2B und Pascal den Rückweg. Die Rollen werden nicht ein für alle Mal auf Rettende und Gerettete festgelegt. Ihre Beziehung erklärt sich schwer allein dadurch, wessen Körper stärker ist und wer vorne kämpft. Auch an unterschiedlichen Orten handeln sie dafür, dass der andere lebend zurückkommt.

Doch die nach dem Verlassen eintreffende Nachricht lässt sie nicht lange in Erleichterung verweilen. Das Widerstandslager wird angegriffen. Der Ort ihrer Vorräte, Informationen, Reparaturen und Ruhe ist in Gefahr. Am Ende des Tages, an dem 2B mit Pascal neue Nachbarn suchen wollte, muss sie dorthin eilen, wo das Leben bereits vertrauter Menschen zusammenbricht.

Quellen und Umfang der Überprüfung

Dieser Kommentar verbindet den Besuch beim Fabrikkult und die Flucht von 2B und Pascal im Spiel mit 9S’ Fernunterstützung in Route B. So-Shi ist der Gegner dieses Fabrikkampfs und wird vom späteren Ko-Shi im Turm unterschieden. Die Selbstzerstörung von Maschinen wird über Erzählung und Schaden erklärt, ohne Methoden im Detail nachzubilden. Dieser Vorfall ist von der späteren Zuflucht der Kinder zu trennen. Dies ist mit KI unterstützter redaktioneller Inhalt und gibt keine Originaldialoge, Liedtexte oder Romanpassagen wieder. Quellen geprüft: 2026-10-18.

NieR:Automata — Steam

Abandoned Factory — NieR Wiki

So-Shi — NieR Wiki

Pascal — NieR Wiki

Bunker — NieR Wiki

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