NieR-Chroniken 22 — Fliehende Liebende und drei Fotos
Kapitel dieser Geschichte
- Fliehende Liebende, drei Fotos und das Bewahren oder Verändern von Erinnerungen
- 1. Zwei Androiden verstecken sich in Pascals Dorf
- 2. Der Verwundete nach dem Versprechen der Flucht
- 3. Eine Person fehlt beim gemeinsamen Vergessen
- 4. Fotos, ohne überhaupt zu wissen, was vergessen wurde
- 5. Eine nähere Stimme durch reparierte Kommunikation
- 6. Ein Geschenk als Foto statt in der Hand
- 7. Beziehungen in einer Welt mit berührbarer Erinnerung
- Quellen und Umfang der Prüfung
Fliehende Liebende, drei Fotos und das Bewahren oder Verändern von Erinnerungen
Spoilerhinweis: Dieser Teil erzählt die freiwilligen Aufgaben Das wandernde Paar, Fotografien und Ein Geschenk suchen von Beginn bis Ergebnis. Er verbindet persönliche Aufträge, die im jeweiligen Fortschritt der Routen A und B verfügbar werden. Es ist kein fester Zeitplan, nach dem alles am Tag nach dem zuvor behandelten Ende B geschieht.

1. Zwei Androiden verstecken sich in Pascals Dorf
In Pascals Dorf gibt es nicht nur Maschinen. Ein Androidenpaar, das vor dem Widerstand geflohen ist, hält sich dort versteckt. Die beiden verabscheuen die andauernden Kämpfe und wünschen sich einen ruhigen Ort für ein gemeinsames Leben. Statt der Pflicht, für die eigene Seite zu kämpfen, wollen sie ein Leben zu zweit fern der Gewalt wählen. Das Dorf, das Maschinen zum Schutz vor Androidenangriffen errichteten, wird nun zum vorläufigen Zufluchtsort für Androiden-Deserteure.
Dass sie nicht sofort in die Ferne aufbrechen können, liegt an ihren Körpern. Es fehlt ein ausgeklügeltes Gerät als Reparaturteil. Der Entschluss, den Krieg zu verlassen, repariert einen beschädigten Körper nicht von selbst. 2B und 9S nehmen die Bitte an und suchen das Teil in der verlassenen Fabrik. Anders als beim Verfolgen und Beseitigen von Personen, die ihre Einheit verlassen, helfen sie hier den Fortgehenden, weiter beweglich zu sein.
Nach Übergabe des Teils erhält der männliche Android eine Wartung, und die beiden bereiten ihre Abreise vor. Pascals Gemeinschaft bot ihnen zwar ein zeitweiliges Versteck, doch sie wollen nicht bloß für immer dortbleiben. Sie möchten gemeinsam an einen Ort gehen, den der Krieg schwerer erreicht. Die Soldaten begleiten sie nach ihrer Hilfe nicht sofort ans Ziel, sondern begegnen erst später wieder ihren Spuren.
In der Überfluteten Stadt trifft man sie wieder. Das Paar plant, das Meer zu überqueren. Ein Vermittler namens Befreier verspricht Unterstützung bei der Flucht, verlangt aber eine große Summe: 50.000G. Auch dieses Geld können die Soldaten verleihen. Das dankbare Paar verspricht die Rückzahlung. Zunächst brauchten sie ein Ersatzteil, nun jemanden, der ihre Abreise vermittelt, und das Geld dafür.
2. Der Verwundete nach dem Versprechen der Flucht
Bei der späteren Rückkehr hört man nicht, dass beide jenseits des Meeres ein neues Leben begonnen hätten. Der Mann liegt nach einem Angriff verletzt da. Der Vermittler, der Fluchthilfe versprach, hat sie verraten. Auf der Flucht vor Gewalt werden sie einer weiteren Gewalt ausgesetzt, die ihre Verzweiflung ausnutzt. Genügend Geld zu sammeln und abzugeben, schafft allein keinen sicheren Ausgang.
Die Frau hat die Aufmerksamkeit der Angreifer auf sich gezogen, um den Mann zu retten, sich getrennt und ist Richtung Vergnügungspark gegangen. Er bittet um ihre Rettung. 2B und 9S sind diesmal nicht zur Kontrolle einer versprochenen Abfahrt da, sondern müssen die getrennte Geliebte suchen. Schon oft besuchte Orte verbinden sich durch die Krise einer anderen Beziehung neu. Der Park ist für die Soldaten nicht nur Beauvoirs Bühne, sondern auch der Ort, an dem jemandes Gefährtin verletzt liegt.
Als sie die Frau finden, ist ihr Körper schwer beschädigt. Damit sie sich wieder bewegen kann, braucht es eine Gedächtnislegierung. Die Soldaten beschaffen das Material in den Stadtruinen und helfen ihr mit Pascals Reparatur, lebend zurückzukehren. Die Handlungen, mit denen die Liebenden einander retten wollten, geschehen dabei wirklich. Die später enthüllte Manipulation macht nicht sämtliche Gefahren und Rettungen zu erfundenen Ereignissen.
Endlich kommen sie wieder zusammen. Doch der ursprüngliche Fluchtplan ist gescheitert, und ein dauerndes Leben auf der Flucht ist schwierig. Körper zu reparieren, behebt nicht die Lage derjenigen, die Führung und Krieg verlassen haben. Sie erwägen einen anderen Weg zurück ins frühere Leben: die Erinnerung an ihre Flucht löschen und neu anfangen.
3. Eine Person fehlt beim gemeinsamen Vergessen
Zunächst klingt der Plan nach einem Entschluss füreinander. Das Löschen der jetzigen Erinnerungen könnte auch die gemeinsam verbrachte Zeit kosten. Sie hoffen jedoch, sich erneut zu begegnen und zu verlieben. Sie wollen es als Neubeginn statt als Beziehungsende verstehen. Für 2B und 9S kehrt die vertraute Frage zurück, dass körperliches Überleben und das Fortbestehen gegenwärtiger Erinnerung nicht dasselbe sind.
Die Erinnerung des Mannes wird zurückgesetzt. Die Frau löscht ihre jedoch nicht auf dieselbe Weise. Sie führt einen Grund an, dem zufolge wenigstens einer stark sein müsse, und lässt erkennen, dass sie seine Persönlichkeit stärker ihren Wünschen anpassen wollte. Der Vorschlag, denselben Preis zu zahlen, wird nicht unter gleichen Bedingungen ausgeführt.
Sie erklärt, dass dies bereits die sechste Rücksetzung ist. Gemeint sind nicht sechs frühere und jetzt eine siebte; die Zahl wird nicht um eins erhöht. Die Begegnung offenbart, dass sie wiederholt in seine Erinnerung und Persönlichkeit eingegriffen hat, damit er besser zu ihr passt. Er beginnt die Beziehung erneut, ohne seine früheren Erfahrungen oder den Vorgang der Veränderungen zu erinnern.
Selbst wenn ihr das Ergebnis wichtig ist, zusammenzubleiben, wird ausgelöscht, mit welchen eigenen Erfahrungen der andere sie erkennt und wählt. Auch die Bedingungen, die der Mann bei seiner Zustimmung verstand, entsprechen nicht denen, die sie tatsächlich einhält. Das romantische Versprechen erneuter Liebe wird zur Macht, den anderen nach Geschmack zu formen und ihn den Vorgang nicht erinnern zu lassen.
Auch Pascal bleibt eine unangenehme Erkenntnis. Er half Androiden mit dem Wunsch, dem Krieg zu entkommen, doch in ihrer Nähebeziehung gibt es eine andere Art von Zwang. Menschenähnliche Gefühle zu lernen und Familien zu bilden, führt nicht immer dazu, einander zu befreien. Selbst nach der Flucht vor äußeren Feinden kann jemand seine Erinnerung durch die nächststehende Person verlieren.
4. Fotos, ohne überhaupt zu wissen, was vergessen wurde
Eine andere Frau im Widerstandslager besitzt drei Fotos. Ihr Gedächtnis wurde im Kampf beschädigt. Sie spürt ihre Bedeutung, erinnert aber nicht den Grund. Die Aufzeichnungen liegen in ihrer Hand, während der Zusammenhang mit ihrem eigenen Leben verschwunden ist. Sie bittet die Soldaten, die abgebildeten Orte zu finden.
2B und 9S suchen die Wüstenoase, das Theater des Vergnügungsparks und den Wasserfall im Wald. Sie vergleichen jede Landschaft mit dem Foto, bestätigen den Ort und übermitteln die wiedergewonnenen Informationen und Koordinaten. Anders als bei großen Kriegsgeheimnissen ist die gesuchte Antwort hier der Ort einer Landschaft, die eine Einzelne einst empfing. Selbst dieselbe Region zu untersuchen, hat andere Ziele, je nachdem, was sie für wen bedeutet.
Mit den Informationen kehrt die Erinnerung allmählich zurück. Die Fotos waren die letzten Daten einer im Kampf gestorbenen geliebten Person. Drei alte Bilder werden zu Spuren dessen, was die vergessene Person ihr als Gesehenes mitgeteilt hatte. Nicht nur Ortsnamen werden wiederhergestellt, sondern die Beziehung: wer die Landschaften schickte und weshalb sie sie so wertvoll bewahrte.
Die Wiederherstellung lässt den verstorbenen Partner nicht lebend zurückkehren. Stattdessen macht sie seine Abwesenheit genau erkennbar. Eine Beziehung als leeren Raum zu hinterlassen, als wäre da nichts gewesen, unterscheidet sich aber davon, mit der Erinnerung an letzte Botschaften weiterzuleben. Beim vorigen Paar wurde eine Erinnerung nach dem Willen des anderen verändert. Hier kommt Information zurück, damit die Hinterbliebene ihre eigene Vergangenheit wiedererkennen kann.
5. Eine nähere Stimme durch reparierte Kommunikation
6Os und 2Bs freiwillige Aufträge beginnen nicht mit der Auswahl eines Geschenks. Zunächst werden Kommunikationsprobleme zwischen Oberfläche und Bunker untersucht und Terminals repariert. Anfangs prüft man den unterbrochenen Zugangspunkt in der Höhle der Stadtruinen und beseitigt verstärkte Maschinen in der Nähe. Beim anschließenden Reparaturauftrag besiegt man Feinde, die den zentralen Zugangspunkt bedrohen, und liest 6Os Belohnungsmail. Auch die scheinbar selbstverständliche Stimme der Operatorin braucht diese Verbindungen und Wartung vor Ort.
Danach schickt 6O eine Dankesmail für die frühere Hilfe. Ihr Lesen führt zur Geschenksuche. Ein Gespräch entsteht, das über eine knappe Erledigungsmeldung hinausgeht. Sie interessiert sich für die ungesehene Oberfläche und schöne Dinge, die nur dort zu finden sind. Normalerweise ist 2B die von ihr geführte Soldatin. Bei irdischen Landschaften ist jedoch 2B diejenige, die sehen und berichten kann.
2B und 9S überlegen ein Geschenk für 6O. Sie suchen nach etwas, das eine weit entfernte Person wirklich freuen würde. Schließlich folgen sie Informationen über eine Rose in der Wüste. Eine Soldatin, die für die Menschheit kämpft, verlässt kurz den Weg abgearbeiteter Missionsziele und sucht etwas, das eine bestimmte Kameradin sehen möchte.
6. Ein Geschenk als Foto statt in der Hand
Die beiden finden die Rose in der Wüste. Nachdem nahe Feinde beseitigt und das Gesuchte gesichert ist, sendet 2B ein Foto, damit 6O es sehen kann. Man muss keine Szene erfinden, in der eine Blume in den Orbit gelangt und tatsächlich in einem Bunkerzimmer liegt. Das wichtige Geschenk, das die entfernte Operatorin erreicht, ist eine Aufzeichnung von etwas auf der Oberfläche.
6O freut sich und schickt Dank und Belohnung per Mail. Mit dem Lesen ihrer Antwort endet auch dieser Hin- und Rückweg. Sie ist weiterhin im Bunker, 2B auf der Oberfläche, doch eine kleine Verbindung entsteht, durch die sie dieselbe Landschaft kennen und besprechen. Das Terminal war eine Einrichtung für Befehle. Nach der Reparatur trägt die Kommunikation auch Nachrichten von etwas Schönem, das jemand für einen anderen gefunden hat.
Neben der Foto-Aufgabe wird das kleine Geschenk deutlicher. Das Bild einer Landschaft kann eines Tages zum letzten Material werden, durch das man den Absender erinnert. Seine Bedeutung muss nicht erst nach einem Tod entstehen. Zuerst kommt, dass man sich zu Lebzeiten merkt, was den anderen interessiert, und Zeit aufwendet, es zu suchen und zu schicken. Durch diese Zeit reicht auch die Beziehung zwischen 2B und 6O über ihre Bezeichnungen beim Austausch von Aufträgen hinaus.
Wenn der Bunker später bedroht ist, kann 6Os letzte Kommunikation den Wunsch enthalten, die Blumen selbst zu sehen. Das ist eine Zukunft anderer Größe als der abstrakte Befehl, eine gewaltige Welt zurückzuerobern. Da war jemand, der die unbekannte Erde einmal sehen und die Zeit mit einer Kameradin teilen wollte, die an sie gedacht hatte. Die Geschenksuche lässt diesen Wunsch im Voraus erkennen.
7. Beziehungen in einer Welt mit berührbarer Erinnerung
Hier lässt sich Erinnerung als Daten lesen, reparieren und löschen. Das reduziert die Bedeutung solcher Handlungen nicht darauf, eine Datei aufzuräumen. Der Mann des wandernden Paares verliert wiederholt geteilte Erfahrungen, die Frau mit Fotos gewinnt eine vergessene Beziehung zurück, und 6O fügt ihrer Erfahrung eine neu erhaltene Landschaft hinzu. Dieselbe Aufzeichnungstechnik hat andere Folgen, je nachdem, wessen Wille sie lenkt und zu wem sie zurückkehrt.
2B und 9S bearbeiten durch diese Aufträge fremde Erinnerungen. Auch sie leben in Abhängigkeit von Sicherungen, Schäden und Wiederherstellung, lernen aber im Feld erneut deren Auswirkungen auf fremde Entscheidungen und Beziehungen. Werden ihre eigenen Erinnerungen später zerstört oder erhalten, wird der Spieler die Informationen nicht nur als Kampfressource ansehen. Darin steckt die Zeit, in der jemand für jemanden aufbrach und etwas übermittelte.
Quellen und Umfang der Prüfung
Die drei freiwilligen Spielaufgaben werden nach Beginn, Zwischenwegen und Endergebnis erzählt. Die Zahl der Rücksetzungen entspricht dem Eintrag, dass dies das sechste Mal ist. 6Os Geschenk verwechselt die Fotoübertragung nicht mit einem tatsächlichen Besuch. Kommunikationsuntersuchung, Terminalreparaturen und Geschenksuche bilden eine Folge freiwilliger Aufgaben in Route A. Ob sie ausgeführt werden, hängt von Wahl und Fortschritt des Spielers ab. Der Artikel wurde mit KI-Unterstützung redigiert und übernimmt keine Originaldialoge, Liedtexte oder Romanpassagen. Quellen geprüft: 2026-10-18.
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