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Diablo-Chroniken Kapitel 11 · Die Pforten der Hölle, der Besucher mit falschem Gesicht

Kapitel dieser Geschichte
  1. Die Pandemonium-Festung und die Pforten der Hölle
  2. Die schockierende Wahrheit über den gefallenen Engel Izual
  3. Die Höllenschmiede und der zerschmetterte Hass
  4. Das Chaos-Sanktuarium und die gelösten Siegel
  5. Die Entscheidungsschlacht gegen Diablo, den Herrn des Schreckens
  6. Marius im Sanatorium und der falsche Retter
  7. Der Herr der Zerstörung legt die Maske Tyraels ab
  8. Das Ende der Tragödie und der Schatten, der nach Norden zieht
  9. Geprüfte Quellen

Dies ist eine neue Fan-Erzählung, die auf den Ereignissen des Originalwerks basiert. Die Gefühle der Charaktere, die Dialoge und die Atmosphäre der Szenen wurden neu gestaltet, und sie enthält wichtige Enden.

Die Pandemonium-Festung und die Pforten der Hölle

KI-rekonstruierte Illustration: Der Held trifft in der Festung des Wahnsinns auf Erzengel Tyrael mit seiner gesichtslosen Kapuze und den blau-weißen Energieflügeln.
KI-rekonstruierte Illustration: Der Held trifft in der Festung des Wahnsinns auf Erzengel Tyrael mit seiner gesichtslosen Kapuze und den blau-weißen Energieflügeln.

Was sich vor den Augen des Helden ausbreitete, als er das Portal tief im Untergrund von Kurast durchschritt, war ein riesiger, im Nichts schwebender Felsen und eine endlose Leere. Dies war die Pandemonium-Festung, das letzte Bollwerk an der Grenze zwischen Himmel und Hölle. Die Stille der Festung, durch die ein kalter Wind wehte, erzeugte einen völlig anderen, fremdartigen Druck als die Feuchtigkeit des Dschungels, die er noch kurz zuvor erlebt hatte.

Mit prächtig schimmernden Lichtschwingen empfing der Erzengel Tyrael den Helden auf dem aschgrauen Steinboden. Sein Gesicht war zwar nicht zu sehen, doch die majestätische Aura, die von ihm ausging, genügte, um das auf der Schwelle zur Hölle wankende Herz des Helden zu festigen. Tyrael lobte die Mühen des Helden, der Mephisto bezwungen hatte, warnte ihn jedoch eindringlich, dass der wahre Kampf noch nicht vorbei sei.

Der Held blickte auf die rot lodernden Flammen der Hölle jenseits der Festung und griff seine Waffe fester. Tyrael erklärte weiter, dass der Herr des Schreckens, Diablo, bereits in die Hölle zurückgekehrt sei, um seine Dämonenlegionen erneut um sich zu scharen. Um das Schicksal von Sanktuario zu retten, musste er Diablo aufspüren und ihm ein für alle Mal das Handwerk legen, bevor dieser seine volle Macht wiedererlangte.

Tyrael bat den Helden, der sich auf den Weg in die Hölle machte, um einen weiteren, persönlichen Gefallen. Er sollte Izual ausfindig machen, seinen einstigen Stellvertreter, der vor langer Zeit von den Dämonen der Hölle gefangen genommen und korrumpiert worden war. Da Izual, einst ein glorreicher Krieger des Himmels, nun in einer dämonischen Hülle gefangen war und litt, bat der Erzengel inständig darum, ihn zu bezwingen und seine gefesselte Seele zu befreien.

Mit der Bitte des Erzengels im Herzen lenkte der Held seine schweren Schritte auf das riesige Eisentor der Festung zu. Als sich das Tor mit einem dröhnenden Grollen öffnete, schlug ihm eine atemberaubende Hitze und der Geruch von Schwefel entgegen. Die endlosen äußeren Steppen der Hölle waren von aschgrauer Asche und roter Lava bedeckt, und dort lauerten hungrige Dämonen, die nach dem Blut des Helden dürsteten.

Als der Held seinen ersten Schritt auf den Boden der Hölle setzte, schauderte er vor dem seltsamen Gefühl einer bis in die Knochen dringenden Kälte, die sich mit sengender Hitze abwechselte. Von überall her echoten bizarre Schreie, und unter dem blutroten Himmel begannen unaufhörlich abscheuliche Monster herbeizuströmen. Der Held hob seinen Schild, zog sein Schwert und rüstete sich für einen erbitterten Kampf ums Überleben in dieser schrecklichen Ebene der Verzweiflung.

Der Weg des Helden, der sich durch den unaufhörlichen Ansturm der Dämonen kämpfte, war überaus beschwerlich. Lodernde Flammen und scharfe Klauen streiften seine Rüstung, doch sein fester Entschluss, Sanktuario zu retten, wankte nicht. Mit jedem Schritt vorwärts versuchte die bösartige Aura der Hölle, an seinem Verstand zu nagen, doch er hielt ihr mit unerschütterlichem Glauben stand.

In der Ferne zog eine ungewöhnliche Kälte, die mitten aus der Ebene der Verzweiflung drang, die Aufmerksamkeit des Helden auf sich. Diese bizarre Kälte, die selbst die Hitze der brodelnden Lava gefrieren ließ, gab ihm das Vorgefühl, dass der gefallene Engel Izual, von dem Tyrael gesprochen hatte, ganz in der Nähe war. Der Held holte tief Atem und umklammerte den Griff seines Schwertes noch fester für das bevorstehende, tragische Duell.

Die schockierende Wahrheit über den gefallenen Engel Izual

KI-rekonstruierte Illustration: Der leuchtend blaue Geist von Izual erhebt sich aus seiner zertrümmerten Dämonenrüstung, um zum schockierten Helden zu sprechen.
KI-rekonstruierte Illustration: Der leuchtend blaue Geist von Izual erhebt sich aus seiner zertrümmerten Dämonenrüstung, um zum schockierten Helden zu sprechen.

Als er tiefer in die Ebene der Verzweiflung vordrang, versperrte Izual in Gestalt eines riesigen, abscheulichen Dämons dem Helden den Weg. Aus dem riesigen Schwert in seiner Hand drang statt der Flammen der Hölle ein schrecklicher Frost, der bis ins Mark fror. Einst ein Krieger des Lichts, war er nun zu einer grauenhaften Kreatur der Hölle geworden, die ohne Verstand unbarmherzige Angriffe auf den Helden startete.

Jedes Mal, wenn Izuals Frostschwert durch die Luft schnitt, fror die umgebende Luft ein, und scharfe Eissplitter spritzten in alle Richtungen. Der Held wehrte die eisige Kälte mit seinem Schild ab und musste dem Aufprall standhalten, der ihn mit einem dumpfen Bersten zurückwarf. Die dämonische Schale war härter als vorstellbar, und die ausströmende Kälte verlangsamte allmählich seine Bewegungen, was zu einer tödlichen Bedrohung wurde.

Doch der Held gab nicht auf, analysierte Izuals Angriffsmuster und lauerte auf eine Gelegenheit zum Gegenangriff. Als das Frostschwert weit am Ziel vorbeiging, nutzte der Held die Chance, legte sein ganzes Körpergewicht hinein und stieß seine Waffe tief in eine Spalte der dicken Rüstung des Dämons. Mit einem schrecklichen Schrei, der sich von der Schwertspitze übertrug, geriet Izuals gewaltiger Körper ins Wanken, und aus der Wunde begann die unterdrückte Aura des Lichts hervorzusickern.

Nach einem erbitterten Schlagabtausch durchbohrte der mit aller Kraft geführte Stoß des Helden Izuals Brust. Mit dem ohrenbetäubenden Todesschrei des Dämons zersplitterte die riesige Hülle und stürzte in sich zusammen, woraufhin eine hell leuchtende Seele befreit wurde und in die Luft emporstieg. Es war die Seele des Engels Izual, die endlich aus ihrer schrecklichen Gefangenschaft entkommen war. Der Held atmete schwer und blickte auf die leuchtende Gestalt.

Doch die Worte, die aus dem Mund des befreiten Izual drangen, offenbarten eine verzweifelte Wahrheit, die völlig anders war als das, was der Held erwartet hatte. Statt über die himmlische Waffe Blauzorn zu sprechen, gestand er, dass er den Großen Übeln das Geheimnis der Seelensteine verraten hatte. Er selbst war der Verräter, der ihnen gezeigt hatte, wie man die Seelensteine korrumpiert und wie man sie für die Zwecke der Dämonen nutzen kann.

Izuals Geständnis traf den Helden wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Es enthüllte die schockierende Tatsache, dass die Verbannung der Großen Übel nach Sanktuario kein Zufall oder eine Niederlage war, sondern Teil einer gigantischen Verschwörung, die sie selbst geplant hatten. Der gesamte Prozess, von dem Tyrael und die Horadrim glaubten, sie hätten die Großen Übel mit den Seelensteine versiegelt, war in Wahrheit eine raffinierte Falle, die die Dämonen gestellt hatten, um die Menschen in Sanktuario zu korrumpieren.

Izual lachte Tyrael kalt aus und nannte ihn einen Narren. Die Seelensteine waren kein Gefängnis, um die Großen Übel einzusperren, sondern lediglich ein mächtiges Medium, um ihre Macht zu verstärken und sie in Sanktuario Wurzeln schlagen zu lassen. Der Held spürte, wie das Fundament der Gerechtigkeit und des Opfers, an das er geglaubt und für das er gekämpft hatte, in den Grundfesten erschüttert wurde, und er konnte die Leere und den Zorn, die tief in seiner Brust aufstiegen, kaum zügeln.

Nachdem sie die Wahrheit enthüllt hatte, verlor Izuals Seele allmählich ihren Glanz und zerstreute sich im Nichts der Hölle. Der Held stand allein in der Ebene der Verzweiflung und erkannte aufs Neue, welch schreckliches und gefährliches Ding Mephistos Seelenstein in seiner Tasche war. Er hielt sich vor Augen, dass die Zerstörung dieses verfluchten Steins nun der einzige Weg war, die Verschwörung der Großen Übel zu durchbrechen, und setzte seinen Weg mit noch größerer Entschlossenheit fort.

Die Höllenschmiede und der zerschmetterte Hass

KI-rekonstruierte Illustration: Der Held hebt den Höllenschmiede-Hammer, um Mephistos pulsierenden blauen Seelenstein auf dem Amboss zu zerschmettern.
KI-rekonstruierte Illustration: Der Held hebt den Höllenschmiede-Hammer, um Mephistos pulsierenden blauen Seelenstein auf dem Amboss zu zerschmettern.

Der Held folgte dem Fluss der Flammen in Richtung der Höllenschmiede. Dieser schreckliche Ort, an dem statt Wasser rote Lava floss, bereitete ihm bei jedem Atemzug Schmerzen, als würden seine Lungen verbrennen. Mephistos Seelenstein an seiner Brust pulsierte unheilvoll, als würde er mit der Aura der Hölle resonieren, und stieß unaufhörlich Einflüsterungen des Hasses aus, die den Verstand des Helden verwirrten.

Auf einer Halbinsel aus schwarzem Eisen inmitten des Lavaflusses offenbarte die Höllenschmiede schließlich ihre majestätische und zugleich bizarre Gestalt. Vor der Schmiede wartete Hephasto der Waffenmeister, ein Höllenschmied von gewaltiger Statur und grimmigem Aussehen, mit einem brennenden Hammer in der Hand auf den Helden. Er erkannte die Absicht des Helden, den Seelenstein zu zerstören, stieß ein bestialisches Brüllen aus und stürmte mit furchterregender Geschwindigkeit heran.

Der riesige Hammer, den Hephasto schwang, schnitt durch die Luft und erzeugte ein unheilvolles Sausen. Jedes Mal, wenn der Hammer auf den Boden schlug, bebte die Erde der Hölle, und herabspritzende Lavafunken versengten die Rüstung des Helden. Mit flinken Bewegungen wehrte der Held die tödlichen Schläge ab und versetzte der ungeschützten Flanke des Schmieds eine Reihe schneller, präziser Stiche.

Als Hephastos Bewegungen nach einem zähen Kampf träge wurden, nutzte der Held die Gelegenheit, zwang ihn mit aller Kraft in die Knie und versetzte ihm den Todesstoß. Der riesige Schmied brach mit einem schrecklichen Schrei zusammen, und der Höllenschmieden-Hammer, den er gehalten hatte, fiel mit einem schweren dumpfen Aufschlag zu Boden. Der Held holte Atem und hob den Hammer auf. Es war das einzige Werkzeug, das den Seelenstein zerschmettern konnte.

Mit schweren Schritten trat der Held an den verfluchten Amboss heran und holte Mephistos Seelenstein aus seiner Brusttasche. Der auf den Amboss gelegte Seelenstein leuchtete noch heftiger auf und leistete Widerstand, als ahnte er seinen Untergang. Die bösartige Aura, die der Herr des Hasses ausströmte, versuchte die Hände des Helden wegzustoßen, doch der Held packte den Höllenhammer fest mit beiden Händen und hob ihn hoch empor.

Als der Held den Hammer niedersausen ließ, begann der Seelenstein mit einer ohrenbetäubenden Explosion zu splittern. Beim ersten Schlag breitete sich eine gewaltige Schockwelle um den Amboss aus, und beim zweiten Schlag ertönten die Schreie unzähliger Seelen, die im Seelenstein gefangen waren. Mit unerschütterlichem Blick sammelte der Held seine letzten Kräfte und hob den Hammer noch einmal hoch über seinen Kopf.

Mit einem gewaltigen Dröhnen zerschmetterte der Höllenhammer den Seelenstein. In diesem Moment wurden unzählige unterdrückte Seelen mit einem blendend hellen Licht befreit und stiegen in die Luft empor. Es war ein majestätischer Anblick, wie sich die Essenz von Mephisto, dem Herrn des Hasses, endlich vollständig aus den Fesseln von Sanktuario und der Hölle löste und im Abgrund zerstreute. Der Held wischte sich den Schweiß von der Stirn und beobachtete schweigend die Trümmer der Vernichtung.

Mephistos Bedrohung war für immer gebannt, doch es war noch zu früh, um aufzuatmen. Jenseits der Höllenschmiede, am Ende des Flammenflusses, tat sich das Chaos-Sanktuarium auf, in dem Diablo, der Herr des Schreckens, lauerte. Der Held ließ die Trümmer des zerstörten Seelensteins hinter sich, griff seine Waffe erneut und beschleunigte seine Schritte, bereit, sich dem letzten verbliebenen großen Übel für den wahren Frieden von Sanktuario zu stellen.

Das Chaos-Sanktuarium und die gelösten Siegel

KI-rekonstruierte Illustration: Die fünf Siegel sind gebrochen und der klassische Diablo beginnt, aus einer gewaltigen Feuersäule im Chaos-Sanktuarium emporzusteigen.
KI-rekonstruierte Illustration: Die fünf Siegel sind gebrochen und der klassische Diablo beginnt, aus einer gewaltigen Feuersäule im Chaos-Sanktuarium emporzusteigen.

Als der Held den Flammenfluss überquerte und das Chaos-Sanktuarium betrat, wurde er von einer bizarren Kathedrale aus Knochen und Obsidian empfangen. Dieser schreckliche Ort, an dem der Herr des Schreckens verwelkte, war erfüllt von dichtem Blutgeruch und atemberaubender Hitze. Im Zentrum des Sanktuariums war ein riesiges Pentagramm-Siegel eingraviert, um Diablo herbeizurufen, und auf jedem Weg dorthin hatten sich mächtige Dämonen verschanzt.

Ritter des Vergessens und Giftfürsten versperrten dem Helden den Weg, während sie Flammen spieen. Die tödlichen Flüche, die die Ritter webten, nagten an Körper und Geist des Helden, und das Feuer der Giftfürsten war so heftig, als wollte es selbst die umgebende Luft verbrennen. Der Held wehrte die Flammen mit seinem Schild ab, ertrug die Flüche und schwang unaufhörlich sein Schwert, um die Verteidigungslinien der Dämonen eine nach der anderen zu durchbrechen und vorzurücken.

Um Diablo herbeizurufen, mussten die fünf im Sanktuarium verteilten Siegel gelöst werden. Der Held kämpfte sich durch den Ansturm der Dämonen, näherte sich dem ersten Siegel und zerstörte es. Im Moment der Entsiegelung strömten mit einem roten Blitz die von dem Großwesir des Chaos angeführten Feuerdämonen herbei, flogen durch die Luft und begannen, schreckliche Feuersäulen zu speien.

Der Held rollte sich schnell zur Seite, um den Flammen zu entgehen, und versetzte dem aus der Luft herabstoßenden Großwesir einen tödlichen Schlag, indem er dessen Schwachstelle ausnutzte. Als die brennende Leiche des Dämons zu Boden stürzte, rannte der Held ohne Atempause zum nächsten Siegel. Als er das zweite und dritte Siegel nacheinander löste, erschienen diesmal Lord De Seis und seine Horde von untoten Magiern wie Phantome und versperrten den Weg.

Lord De Seis versuchte mit listiger Magie, dem Helden die Waffe aus der Hand zu reißen, während seine Schergen von allen Seiten Schwarzmagie auf ihn herabregnen ließen. Ohne die Konzentration zu verlieren, drang der Held durch die Flugbahnen der Magie vor und schlug De Seis mit einem einzigen Hieb den Kopf ab. Als er sah, wie die skelettierten Magier, die ihren Anführer verloren hatten, wie Sand zerfielen, holte der Held tief Luft und wandte sich dem Ort zu, an dem sich die letzten Siegel befanden.

Als er die verbleibenden zwei Siegel löste, bebte das gesamte Sanktuarium, und eine riesige Horde von Giftfürsten, angeführt von dem Verweser der Seelen, stürzte sich auf den Helden. Durch ihre überwältigende Kraft und Geschwindigkeit wurde der Held kurzzeitig zurückgedrängt, doch er fing sich sofort wieder auf und wehrte ihren Ansturm mit dem Schild ab. Nach einem erbitterten Nahkampf bezwang er schließlich auch den Verweser der Seelen, womit alle Siegel im Chaos-Sanktuarium zerstört waren.

Als alle fűnf Siegel gelöst waren, ereignete sich ein schreckliches Erdbeben, das das gesamte Sanktuarium erschütterte. Aus dem auf dem Boden eingravierten Pentagramm schossen tiefrote Flammen empor und begannen, alles Licht in der Umgebung zu verschlingen. Zusammen mit einem bizarren Bersten, als würde die Luft zerreißen, breitete sich eine urzeitliche Angst aus, die dem Helden den Rücken hinauflief und den gesamten Raum erdrückte.

Aus der Feuersäule, die inmitten des Pentagramms emporstieg, trat langsam eine riesige, schreckliche Gestalt hervor. Ein Körper, bedeckt mit roten Schuppen und scharfen Stacheln, und zwei Augen, die vor Hass und Schrecken blitzten. Diablo, der Herr des Schreckens, stellte sich dem Helden im Herzen der Hölle und stieß ein furchterregendes Brüllen aus. Es war der Moment, in dem die letzte Schlacht begann, von der das Schicksal Sanktuarios abhing.

Die Entscheidungsschlacht gegen Diablo, den Herrn des Schreckens

KI-rekonstruierte Illustration: Der Held stößt ein Schwert in Diablos Brust und zerschmettert seine Macht in einer Explosion aus roten Blitzen.
KI-rekonstruierte Illustration: Der Held stößt ein Schwert in Diablos Brust und zerschmettert seine Macht in einer Explosion aus roten Blitzen.

„Nicht einmal der Tod kann dich vor mir retten.“ Diablos schreckliche Stimme hallte direkt im Kopf des Helden wider und jagte ihm Angst bis ins Mark ein. Allein bei dieser Stimme hätte ein gewöhnlicher Mensch den Verstand verloren und wäre zusammengebrochen, doch der Held biss die Zähne zusammen und schüttelte die Angst ab. Selbst angesichts der überwältigenden Präsenz, die der Herr des Schreckens ausstrahlte, wich der Held nicht zurück und erhob seine Waffe.

Als Diablo seine riesige Hand ausstreckte, schossen rote Blitzstrahlen wie Schlangen hervor und stürzten sich auf den Helden. Angesichts der schrecklichen Zerstörungskraft, die alles, was sie berührte, in Asche verwandelte, suchte der Held hastig Schutz hinter einer Obsidiansäule. Die Stelle, über die die Blitze hinweggefegt waren, schmolz glühend rot und brodelte wie Lava, während der Held schwer atmete und die Todesangst spürte, die ihm im Nacken saß.

In dem kurzen Moment, als die Blitze nachließen, stieß sich der Held von der Säule ab und stürmte auf Diablos Flanke zu. Das scharfe Schwert schrammte über die dicken Schuppen des Dämons und sprühte Funken, doch es reichte nicht aus, um ihm eine tödliche Wunde zuzufügen. Diablo schlug wütend auf den Boden, woraufhin sich eine kreisförmige Flammenwelle in alle Richtungen ausbreitete und den Körper des Helden heftig wegschleuderte.

Der Held, der zu Boden gestürzt war, biss den Schmerz weg und rappelte sich schnell wieder auf. Als er sah, dass Diablo erneut die roten Blitze vorbereitete, ging er diesmal ein riskantes Wagnis ein: Statt auszuweichen, drang er direkt in den Nahbereich des Dämons vor. Trotz des brennenden Schmerzes auf seiner Haut wiech der Held den riesigen Armen des Dämons aus und richtete sein Schwert direkt auf dessen Brust – genau dorthin, wo der rot leuchtende Seelenstein eingebettet war.

In dem Moment, als das Schwert des Helden tief in Diablos Brust drang, war das gesamte Sanktuarium vom ohrenbetäubenden Schrei des Dämons erfüllt. Der Herr des Schreckens wand sich vor Schmerz und versuchte, den Helden von sich abzuschütteln, doch der Held mobilisierte seine letzten Kräfte und stieß das Schwert noch tiefer hinein. Die Höllenflammen, die aus Diablos Körper loderten, erloschen allmählich, und sein gewaltiger Leib begann in sich zusammenzufallen.

Mit einem schrecklichen Todesschrei zerfiel Diablos Körper zu aschgrauem Staub und verwehte in der Luft. An der Stelle, an der der Herr des Schreckens verschwunden war, blieb nur der rot pulsierende Seelenstein zurück, der ein unheilvolles Licht ausstrahlte. Der Held holte keuchend Atem und hob Diablos Seelenstein vom Boden auf. Er hatte den Herrn des Schreckens im Herzen der Hölle bezwungen und Sanktuario gerettet.

Die Freude über den Sieg währte nur kurz; der Held schauderte bei der kalten Berührung des Seelensteins in seiner Hand. Izuals Warnung ging ihm durch den Kopf und erinnerte ihn daran, dass auch dieser Seelenstein in der Höllenschmiede zerstört werden musste, um ein wahres Ende herbeizuführen. Ohne Zögern drehte sich der Held um und lenkte seine schweren, aber entschlossenen Schritte zurück zum Fluss der Flammen, den er gerade erst überquert hatte.

Als auch Diablos Seelenstein auf dem Amboss der Hölle zerschmettert wurde, war die Bedrohung durch die beiden Großen Übel in Sanktuario endlich für immer gebannt. Der Held blickte auf die Trümmer der zerstörten Seelensteine und atmete erleichtert auf, doch in einem Winkel seines Herzens blieb eine unauslöschliche Unruhe zurück. Denn Baal, der Herr der Zerstörung, war noch immer zusammen mit Marius spurlos verschwunden.

Marius im Sanatorium und der falsche Retter

KI-rekonstruierte Illustration — Marius übergibt den Seelestein an Baal, der sich im Sanatorium als Tyrael getarnt hat.
KI-rekonstruierte Illustration — Marius übergibt den Seelestein an Baal, der sich im Sanatorium als Tyrael getarnt hat.

Zur gleichen Zeit, in einer kalten, feuchten Einzelzelle eines Sanatoriums irgendwo in Sanktuario. Der alte, kranke Marius kauerte in einer Ecke und zitterte wie Espenlaub. Seine dürren Hände umklammerten Baals bernsteinfarben leuchtenden Seelenstein, als wäre er sein einziger Rettungsanker. Seine Augen, die durch endlose Halluzinationen und Angst dem Wahnsinn verfallen waren, wanderten ziellos im Raum umher, während er sehnsüchtig auf jemanden wartete.

Mit einem lauten Quietschen öffnete sich die fest verschlossene, alte Holztür der Zelle. Eine in eine Kapuze gehüllte Gestalt, die im tiefen Dunkel ein schwaches Licht ausstrahlte, trat langsam in den Raum. Sobald Marius diese Gestalt sah, brach er in Tränen aus und warf sich auf den Boden. Er zweifelte keine Sekunde daran, dass der Besucher der Erzengel Tyrael war, der ihm diese schreckliche Last auferlegt hatte.

„Herr Tyrael? Seid Ihr es wirklich? Ihr habt mich endlich gefunden.“ Marius' Stimme war heiser und zittrig, doch in ihr schwangen tiefe Erleichterung und bittere Schuldgefühle mit. Der Besucher stand schweigend da und blickte nur stumm auf Marius herab. Marius missverstand dieses Schweigen als das barmherzige Zuhören eines Engels und begann, sein schreckliches Versagen zu gestehen.

Marius stammelte und erzählte von dem Schrecken jenes Tages im Untergrund des Tempels von Kurast. Er schluchzte, dass er im Moment, als sich die Pforten der Hölle öffneten und schreckliche Dämonen herausströmten, allen Mut zusammennehmen und den Seelenstein zur Höllenschmiede bringen wollte, letztlich aber der Angst erlegen war. Er verfluchte seine eigene Schwäche, die ihm angesichts dieser überwältigenden Angst keine andere Wahl gelassen hatte, als zu fliehen.

„Verzeiht mir, Herr. Ich habe versagt. Ich hatte nicht den Mut, diesen schrecklichen Ort zu betreten.“ Marius schlug mit dem Kopf auf den Boden und flehte unaufhörlich um Vergebung. Durch Baals Einflüsterungen, die ihn jede Nacht im Traum quälten, und unter dem schrecklichen Druck, dass die Welt untergehen könnte, verfiel er allmählich dem Wahnsinn. Er glaubte, dass dieses schmerzhafte Geständnis seine einzige Rettung sei.

Der kapuzengetragene Besucher schwieg weiterhin und trat einen Schritt näher an Marius heran. Marius hob sein tränenüberströmtes Gesicht, blickte zu der Gestalt auf und holte Baals bernsteinfarben pulsierenden Seelenstein aus seiner Brusttasche. Er hegte die vergebliche Hoffnung, dass er, sobald er diesen verfluchten Stein dem Erzengel zurückgegeben hatte, endlich aus diesem langen, schrecklichen Albtraum entkommen und Frieden finden würde.

„Nehmt dies. Bitte befreit mich von diesen Qualen.“ Marius' flehentliche Bitte verhallte in der kalten Luft der Zelle. Der Besucher streckte langsam die Hand aus und griff nach dem Seelenstein, den Marius ihm entgegenhielt. In dem Glauben, dass diese Berührung die warme Hand eines Engels sei, der ihn retten würde, übergab Marius den Seelenstein vorsichtig mit zitternden Händen.

In dem Moment, als der Seelenstein Marius' Hand verließ und in die Hand des Besuchers überging, erlosch das schwache Licht im Raum augenblicklich. Stattdessen begann eine atemberaubende, schreckliche und bösartige Aura die enge Zelle zu erfüllen. Marius spürte instinktiv, dass etwas ganz und gar nicht stimmte, und zuckte zusammen, doch er hatte bereits einen fatalen, unumkehrbaren Fehler begangen.

Der Herr der Zerstörung legt die Maske Tyraels ab

KI-rekonstruierte Illustration: Baal offenbart Marius sein wahres Gesicht und hält den bernsteinfarbenen Seelenstein mit einem finsteren Grinsen.
KI-rekonstruierte Illustration: Baal offenbart Marius sein wahres Gesicht und hält den bernsteinfarbenen Seelenstein mit einem finsteren Grinsen.

„Gut gemacht, Marius. Deine Aufgabe ist nun erfüllt.“ Die Stimme, die aus dem Mund des Besuchers drang, war nicht Tyraels majestätische Stimme. Es war eine bizarre, schauderhafte Dämonenstimme, die bis ins Mark fror, als würden Tausende von Seelen vor Schmerz stöhnen. Marius schnappte vor Entsetzen nach Luft, und vor seinen Augen begann sich die Gestalt des Besuchers allmählich zu verändern.

Als die Kapuze des Besuchers zurückfiel, war das Gesicht, das zum Vorschein kam, nicht das barmherzige Antlitz eines Engels. Eine blasse, abscheuliche Haut, Lippen, die ein grausames Lächeln umspielte, und zwei Augen, die vor zerstörerischem Wahnsinn blitzten. Es war die schreckliche Erscheinung von Baal, dem Herrn der Zerstörung, vor dem Marius so sehr geflohen war, gehüllt in eine menschliche Hülle.

Marius wollte schreien, doch vor lauter Entsetzen brachte er keinen Ton heraus. Die schreckliche Wahrheit traf ihn wie ein Schlag: Das Wesen, an das er als seinen Retter geglaubt hatte, war in Wahrheit die größte Bedrohung dieser Welt, und er selbst hatte dem Dämon den Seelenstein übergeben. Seine vergebliche Hoffnung auf Frieden zersplitterte, und an ihrer Stelle blieb nur endlose Verzweiflung zurück.

Baal blickte mit ekstatischen Augen auf den Seelenstein in seiner Hand. Er spürte, wie seine Macht, die lange Zeit in Tal Rashas Körper gefangen und unvollständig gewesen war, durch die Wiedervereinigung mit dem Seelenstein vollständig wiederhergestellt wurde. Die überwältigende bösartige Aura, die der Herr der Zerstörung ausstrahlte, floss an den Wänden des Sanatoriums herab und begann, jegliche Lebenskraft in der Umgebung auszusaugen.

„Du hast mir das größte Geschenk gemacht, du törichter Sterblicher.“ Baal blickte auf Marius herab und lachte grausam. All die Qualen, die Schuldgefühle und selbst die letzte Hoffnung, die Marius durchlebt hatte, waren für den Dämon nur ein amüsantes Spielzeug. Marius vergoss Tränen der Verzweiflung, als er erkannte, dass seine Schwäche letztendlich ganz Sanktuario ins Verderben gestürzt hatte.

Baal wandte seinen kalten Blick ab, als hätte er keine Verwendung mehr für Marius. Für den Herrn der Zerstörung war dieser schwache, alte Mensch nun nichts weiter als wertloser Abfall. Als Baal leicht mit den Fingern schnippte, schossen schwarze Tentakel aus dem Boden der Zelle empor und schnürten sich wie eine Schlinge um Marius' Hals. Marius wehrte sich verzweifelt, doch er konnte sich dieser schrecklichen Kraft nicht entziehen.

„Nun werde ich dieser Welt zeigen, was wahre Zerstörung bedeutet.“ Baals wahnsinniges Lachen hallte durch das gesamte Sanatorium. Marius' Sicht versank allmählich in der Dunkelheit, und in seinen Ohren echote unaufhörlich das Lachen des Dämons. Der Preis für die unumkehrbare Sünde, die er begangen hatte, war allzu grausam, und ihm blieb nur ein elender Tod.

Als Marius' Atem endgültig aussetzte, ließ Baal seine Leiche kalt zurück und drehte sich um. Der Herr der Zerstörung, der seine volle Macht wiedererlangt hatte, war nun bereit, sich einem noch größeren Ziel zuzuwenden. Um seine Brüder zu rächen und Sanktuario vollständig zu vernichten, riss Baal die Wände des Sanatoriums nieder und schritt hinaus. Wohin er auch trat, stieg aschgrauer Tod empor.

Das Ende der Tragödie und der Schatten, der nach Norden zieht

KI-rekonstruierte Illustration: Tyrael zeigt von der Festung des Wahnsinns aus nach Norden und warnt den Helden vor Baals Vormarsch.
KI-rekonstruierte Illustration: Tyrael zeigt von der Festung des Wahnsinns aus nach Norden und warnt den Helden vor Baals Vormarsch.

Als Baal das Sanatorium verließ, ging das Gebäude durch die zerstörerische Magie, die er ausstrahlte, augenblicklich in Flammen auf. Marius' elender Leichnam und die Zelle, die sein schreckliches Geständnis beherbergt hatte, verbrannten spurlos im Höllenfeuer. Mit den Flammen, die den Nachthimmel rot färbten, im Rücken, schritt Baal unaufhaltsam in die tiefste Dunkelheit der Wildnis hinaus.

In Baals Augen, die zum kalten Nordhimmel aufblickten, brannte ein unbändiges Verlangen nach Zerstörung. Obwohl er wusste, dass Mephisto und Diablo durch die Hand des Helden gefallen waren, verspürte er nicht die geringste Angst. Vielmehr beherrschten ihn die Arroganz und der Wahnsinn, dass nur er das Werk vollenden könne, an dem seine beiden Brüder gescheitert waren.

Baals Blick war auf den äußersten Norden von Sanktuario gerichtet, wo sich das schroffe Arreatgebirge erstreckte. Dort schlummerte der Weltstein, die Quelle einer gigantischen Macht, die Sanktuario erschaffen und bewahrt hatte, verborgen vor den Augen des Himmels und der Hölle. Baals Ziel war einzig und allein, diesen Weltstein aufzuspüren und ihn mit seiner zerstörerischen Aura vollständig zu korrumpieren.

Sollte der Weltstein korrumpiert werden, würden sich alle Lebewesen in Sanktuario in Monster verwandeln, die noch schrecklicher waren als die Dämonen der Hölle, und es würde eine vollkommene Hölle anbrechen, in die selbst die Mächte des Himmels nicht mehr eingreifen könnten. Baal lächelte zufrieden, als er sich diese schreckliche Zukunft ausmalte. Den Widerstand der Barbaren, die den Berg Arreat bewachten, tat er angesichts seiner überwältigenden Macht als bedeutungslos ab.

Auf jedem Pfad, den der Herr der Zerstörung nach Norden einschlug, riss die Erde auf, Bäume verdorrten und jede Spur von Leben wurde ausgelöscht. Die Legionen der Hölle, die auf Baals Ruf antworteten, traten nacheinander aus der Dunkelheit hervor und begannen, ihm zu folgen. Eine blutrünstige Dämonenarmee formierte sich, und ein gewaltiger Sturm der Zerstörung, der Sanktuario verschlingen sollte, zog langsam in Richtung Norden.

Unterdessen spürten der Held, der Diablo im Chaos-Sanktuarium besiegt und schließlich die Seelensteine der beiden Großen Übel zerstört hatte, und der Erzengel Tyrael, dass eine gewaltige Welle der Zerstörung, die selbst das Herz der Hölle erschütterte, in Richtung Norden zu wogen begann. Dies war ein unheilvolles Vorzeichen dafür, dass das letzte Große Übel, Baal, der Herr der Zerstörung, der aus dem Grab von Tal Rasha befreit worden war, endlich seine verlorene Essenz zurückerlangt hatte, seine volle Macht wiederhergestellt war und er sich in Bewegung gesetzt hatte. Ohne Zeit, die Freude über den Sieg zu genießen, sah sich Sanktuario erneut einer beispiellosen Katastrophe der Vernichtung gegenüber.

Tyrael blickte vom höchsten Punkt der Pandemonium-Festung mit ernster Miene zum Nordhimmel und warnte den Helden vor der neuen Bedrohung. Es war eine feierliche Verkündung, dass Baal auf dem Weg zum Berg Arreat war, der heiligen Stätte der Barbaren und dem Herzen von Sanktuario, um den dort verborgenen Weltstein zu korrumpieren. Sollte der Weltstein in die Hände des Herrn der Zerstörung fallen, wären alle bisherigen Opfer umsonst gewesen. Daher packte der Held seine blutverschmierte Waffe erneut fest und akzeptierte schweigend sein hartes Schiske, das ihn in die eisige Kälte des Nordens führte.

Der Kampf um den wahren Frieden in Sanktuario war noch nicht vorbei. Um das letzte verbliebene Große Übel, Baal, den Herrn der Zerstörung, aufzuhalten, musste der Held eine neue Reise in den von Schneestürmen gepeitschten, eisigen Norden antreten. Während sich die zu Asche verbrannten Trümmer des Sanatoriums und die in Richtung des Berges Arreat marschierenden Dämonenlegionen kreuzten, begann der letzte Krieg um das Schicksal von Sanktuario.

Geprüfte Quellen

Offizielles Handbuch zu Diablo I

Offizielle Blizzard-Chronik: Die Tragödie von Tristram

Offizielle Quest-Daten: Diablo II Akt I

Offizielle Quest-Daten: Diablo II Akt II

Offizielle Quest-Daten: Diablo II Akt III

Offizielle Quest-Daten: Diablo II Akt IV

Offizielle Quest-Daten: Diablo II Akt V

Offizielle Verkaufsstelle für Diablo I: GOG

Offizielle Verkaufsstelle für Diablo II: Resurrected: Battle.net

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