Wichtige Informationen
Regisseur Zach Cregger enthüllte kürzlich in einem offiziellen Interview, dass der Resident Evil-Film seine primäre kreative Inspiration aus der Videospielreihe bezieht. Cregger merkte an, dass seine lebenslange Erfahrung mit Spielen, einschließlich des Eintauchens durch Third-Person- und First-Person-Perspektiven, seinen Ansatz für visuelles Storytelling und räumliches Bewusstsein im Kino tiefgreifend beeinflusst hat.
Bezüglich der narrativen Struktur zielt Cregger darauf ab, das Pacing von Resident Evil 4 mit der Charakterdynamik aus Resident Evil 7 zu verbinden. Er bewundert insbesondere den rhythmischen Fortschritt des vierten Teils, der die Spieler durch verschiedene Umgebungen wie Dörfer und Schlösser führt, während er gleichzeitig schätzt, wie der siebte Teil einen gewöhnlichen Mann in erschreckende Umstände versetzt.
Cregger hob auch seine persönliche Begegnung mit dem „Baby“-Monster aus Resident Evil Village als bedeutendes Horrorerlebnis hervor. Beim Spielen in VR empfand er die Geräusche der Kreatur und die Verfolgungssequenz als so intensiv, dass er das Headset abnehmen musste, um sich zu erholen, was für den Horror-Regisseur einen herausragenden Moment der Angst darstellte.
Der Film hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen, wobei Hideo Kojima ihn als einen Film über die Spieler selbst und nicht als direkte Adaption beschrieb. Darüber hinaus lobten Kritiker Cregger dafür, dass er Überlebenselemente und Kreaturendesigns erfolgreich miteinander verschmolzen hat, und stellten fest, dass seine Regie effektiv ein Gefühl des Terrors aus der Perspektive gewöhnlicher Bürger einfängt.


