Wichtige Informationen
Durchgesickerte Details zum eingestellten BioWare-Projekt mit dem Titel Mass Effect: Universe enthüllen, dass das Spiel so konzipiert war, Entscheidungen aus der ursprünglichen Commander-Shepard-Trilogie einzubeziehen. Der ehemalige technische Direktor Romain Toutain erklärte während eines Livestreams, dass das Projekt darauf abzielte, alle in den vorherigen Teilen getroffenen Entscheidungen zu berücksichtigen und effektiv parallele Zeitlinien zu schaffen.
Das Entwicklungsteam nutzte ein System, das logische Gleichungen lösen konnte, um die narrative Validität sicherzustellen. Toutain beschrieb die Mechanik als zustandsbasiert, was es den Spielern ermöglichte, innezuhalten und zu überprüfen, ob bestimmte Aktionen mit ihrer etablierten Geschichte übereinstimmten. Dieser Ansatz sollte einzigartige Erlebnisse generieren, wobei Toutain die Freiheit der Zeitliniengenerierung mit dem Titel Zero Time Dilemma aus dem Jahr 2016 verglich.
Toutain merkte an, dass das System ähnlich wie die Dragon Age Keep-Anwendung funktionierte, jedoch widersprüchliche Entscheidungen zuließ, die neue Handlungspunkte schaffen würden. Das Team wollte den Spielern erhebliche Handlungsfreiheit bieten und ihnen möglicherweise ermöglichen, vergangene narrative Ergebnisse durch diese komplexen Verzweigungssysteme zu korrigieren.
Diese ehrgeizigen Pläne werden nicht verwirklicht, da EA kürzlich das Studio geschlossen und das Projekt eingestellt hat. Nach der Ankündigung starteten Fans eine #SaveMassEffect-Bewegung, die 185.000 Unterschriften gesammelt hat. Während die Zukunft des Franchise ungewiss bleibt, deuten Berichte darauf hin, dass sich eine Prime Video-Adaption weiterhin in der Entwicklung befindet.


