Wichtige Informationen
Zweiundzwanzig Jahre nach der Veröffentlichung besuchte ein Spieler Grand Theft Auto: San Andreas über die Definitive Edition auf Steam erneut. Der Autor hebt die beständige Erzählung des Spiels hervor, die Carl „CJ“ Johnson folgt, während er durch Bandenkonflikte navigiert und den Tod seiner Mutter in seiner Heimatstadt untersucht.
Der Rezensent lobt die Charaktertiefe des Spiels, insbesondere in Bezug auf die „OG Loc“-Mission. Diese Sequenz erforscht Themen der Kriminalitätsfetischisierung durch Jeffrey, einen Charakter, der eine erzwungene Gangster-Persona annimmt, obwohl er andere Möglichkeiten wie ein College gehabt hätte. Der Autor merkt an, dass das Drehbuch heute tiefer mitschwingt als in seiner Kindheit.
Die Erfahrung wird jedoch durch veraltete Mechaniken getrübt. Der Autor beschreibt die Steuerung als steif und merkt an, dass sich das Lenken von Fahrzeugen anfühlt, als würde man einen Lastwagen fahren. Während der „OG Loc“-Mission erwies sich die Verfolgung des Antagonisten Freddy aufgrund des schwierigen Handlings als frustrierend, was zu wiederholten Fehlern und intensiver Irritation über die Manövrieranforderungen des Spiels führte.
Letztendlich bleibt der Rezensent zwar dabei, dass die Geschichte und die Charaktere ihre Bedeutung behalten, äußert jedoch Zweifel daran, weiterzuspielen. Er bleibt neugierig, wie das kommende Grand Theft Auto 6 im Vergleich zum Vermächtnis von San Andreas abschneiden wird.


