Wichtige Informationen
BioWares eingestelltes Mass Effect-Projekt, intern als Mass Effect Universe bezeichnet, zielte darauf ab, ein ausgeklügeltes System zur Integration von Spielerentscheidungen aus der ursprünglichen Trilogie zu implementieren. Laut dem Franchise Technical Director Romain Toutain war das Spiel so konzipiert, dass es frühere Entscheidungen berücksichtigte, indem es den Spielern ermöglichte, alternative Zeitlinien zu generieren – ein Konzept, das Toutain mit der Struktur von Zero Time Dilemma verglich.
Das technische Grundgerüst für dieses System basierte auf zustandsabhängigen Daten und einem Mechanismus, der in der Lage war, logische Gleichungen zu lösen, um Spielzustände zu bestimmen. Dies ermöglichte es den Entwicklern, die Gültigkeit spezifischer Konsequenzen zu bewerten, potenziell neue narrative Zweige zu schaffen oder Inhalte dynamisch anzupassen, um sicherzustellen, dass der Missionsfortschritt mit der Geschichte des Spielers konsistent blieb.
Toutain merkte an, dass das Projekt den Spielern absolute Autonomie bieten wollte und ein Maß an Wahlmöglichkeiten anstrebte, das bisherige Industriestandards übertreffen sollte. Obwohl der Entwickler diese Pläne als ehrgeizig beschrieb, räumte er ein, dass die tatsächliche Umsetzung solch komplexer Systeme vor der Einstellung des Projekts theoretisch blieb.
Diese Einblicke wurden von Toutain während eines Twitch-Streams geteilt, in dem er einen geleakten internen Trailer kommentierte. Die Informationen bezüglich der Spielmechanik wurden später durch übersetzte Clips hervorgehoben und boten einen Einblick in die Entwicklungsziele für den Titel, der Berichten zufolge während eines galaktischen Kalten Krieges angesiedelt war.


