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Ein kürzlich veröffentlichter Geekbench 7.1.0-Eintrag für den 256-Kern-Prozessor AMD EPYC 9996 hat einen ersten Einblick in die Leistungsfähigkeit der Zen 6-Architektur gegeben. Der Flaggschiff-Venice-Chip, den AMD im Juli auf den Markt brachte, erreichte einen Single-Core-Wert von 2.847 Punkten, während er auf einem Dell PowerEdge R9815-Server betrieben wurde.

Zur Bewertung der architektonischen Verbesserungen wurden die Ergebnisse des EPYC 9996 mit einem Ryzen 7 9700X verglichen, der auf eine Frequenz von 4,1 GHz festgelegt war. Dieser Vergleich ergab, dass die Zen 6-Architektur bei gleichen Taktraten eine etwa 16,5 % höhere Single-Core-Leistung liefert. Die neue Architektur übertraf die vorherige Generation in allen 15 Single-Core-Untertests, wobei die Verbesserungen zwischen 8,2 % und 25,7 % variierten.

Analysten merken an, dass der EPYC 9996 dichte Zen 6c-Kerne anstelle der für Desktop-Prozessoren vorgesehenen Standard-Zen 6-Kerne verwendet, was direkte Leistungsprognosen erschwert. Darüber hinaus umfasst der Vergleich unterschiedliche Hardwareumgebungen, einschließlich verschiedener Speicherkonfigurationen und Betriebssysteme. Der ursprüngliche Geekbench-Eintrag wurde zudem aus der öffentlichen Datenbank entfernt.

Während diese frühen Zahlen vielversprechend sind, bleibt das volle Potenzial von Zen 6 abzuwarten. AMD hat bestätigt, dass zukünftige Olympic Ridge-Desktop-CPUs die AM5-Plattform nutzen werden, obwohl diese Produkte erst 2027 erwartet werden. Weitere Leistungsdaten werden mit näher rückendem Veröffentlichungsdatum erwartet.

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