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Avi Lewis, ein führendes Mitglied der New Democratic Party Kanadas, hat Electronic Arts nach der Schließung des in Edmonton ansässigen Studios BioWare öffentlich kritisiert. Lewis bezeichnete die Stilllegung als eine Folge von Private-Equity-Praktiken, die seiner Meinung nach kurzfristige Gewinne über die Stabilität etablierter Unternehmen stellen.

In einer Erklärung in den sozialen Medien argumentierte Lewis, dass die Entwickler des Studios über das notwendige Fachwissen verfügen, um den Betrieb zu leiten und die Spieleproduktion fortzusetzen. Er schlug vor, dass die kanadische Bundesregierung die erforderliche Unterstützung bereitstellen sollte, damit diese Mitarbeiter das Studio kaufen und in eine unabhängige Einheit umwandeln können.

Lewis, der sich bereits in der Vergangenheit für die Verstaatlichung verschiedener Industriezweige eingesetzt hat, deutete an, dass solche Maßnahmen unerlässlich seien, um zu verhindern, dass internationale Interessen kanadische Unternehmen zerschlagen. Seine Kommentare spiegeln eine breitere politische Haltung gegen den Einfluss von Private-Equity-Firmen auf die heimische Wirtschaft wider.

Während die Zukunft des Studios ungewiss bleibt, deuten Berichte darauf hin, dass die auf Mass Effect basierende Amazon-Serie trotz der Schließung fortgesetzt werden soll. Ehemalige Mitarbeiter, darunter Casey Hudson und David Gaider, haben ihre Dankbarkeit für ihre Zeit im Studio zum Ausdruck gebracht und dessen historischen Einfluss auf die Spieleindustrie gewürdigt.

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