Wichtige Informationen
Ubisoft hat eine neue Umstrukturierungsrunde eingeleitet und plant, weltweit etwa 220 Stellen abzubauen. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Unternehmensstrategie, die auf eine deutliche Kostensenkung und den Übergang zu einer neuen Organisationsstruktur mit kreativen Zentren abzielt.
Das Unternehmen hat vorgeschlagen, das in Finnland ansässige Studio RedLynx, bekannt für die „Trials“-Reihe, zu schließen. Dieser Vorschlag, der noch lokalen Verhandlungsprozessen unterliegt, würde 52 Stellen betreffen. Seit 2019 fungierte das Studio hauptsächlich als Support-Entwickler.
In Singapur steht das Studio, das für „Skull and Bones“ verantwortlich ist und Beiträge zur „Assassin's Creed“-Reihe leistet, vor einem Abbau von 70 Stellen. Dies entspricht etwa einem Fünftel der gesamten Belegschaft an diesem Standort.
Darüber hinaus diskutiert Ubisoft Programme für freiwillige Abgänge für seine deutschen Studios in Düsseldorf, Berlin und Mainz. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, etwa 100 Stellen zu streichen, wobei mehr als die Hälfte davon auf Düsseldorf entfällt. Verhandlungen über Abfindungspakete mit den Gewerkschaften laufen derzeit, und das Unternehmen hat es abgelehnt, sich zu spezifischen Vorschlägen zu äußern.


