Wichtige Informationen

SENSE SHARE hat den Prozess der japanischen Schwertschmiedekunst in ein Simulationsspiel namens „Japanese Swordsmith“ umgewandelt und angekündigt, am 9. Oktober eine kostenlose Demoversion auf Steam zu veröffentlichen. Vor dem Hintergrund des Kyoto der Bakumatsu-Ära schlüpft der Spieler in die Rolle eines Schwertschmieds, der Tamahagane-Stahl zu einer Klinge verarbeitet. Der Schwerpunkt liegt auf den Arbeitsabläufen und dem Materialzustand, nicht darauf, das Schwert zu schwingen und gegen Feinde zu kämpfen.

Der Demo-Inhalt umfasst den Umgang mit dem Holzkohlefeuer, das Erhitzen und Strecken des Stahls, das Formen, das Auftragen von Ton, das Abschrecken und das Polieren. Während des Betriebs müssen die Flamme und die Farbe des Stahls beobachtet werden, da Temperatur und Metallzustand das Verarbeitungsergebnis beeinflussen. Diese Schritte lassen den Spieler verstehen, dass das Endprodukt durch kontinuierliche, summierte Bearbeitungsschritte entsteht und nicht durch eine einmalige Auswahl des Aussehens.

Dabei setzt sich der Tonauftrag im Klingenmuster fort: Das vom Spieler aufgetragene Tonmuster wird erst nach dem Abschrecken und Polieren auf dem Endprodukt sichtbar. Ein Bericht des japanischen Mediums 4Gamer weist zudem darauf hin, dass der Stahlzustand und die Abschrecktemperatur auch das Ergebnis der Härtelinie (Hamon) verändern, und bietet einen Betrachtermodus für das fertige Produkt an.

Laut der Vorstellung von 4Gamers unterstützt das Spiel derzeit Japanisch und Englisch. Bei der am 9. Oktober veröffentlichten Version handelt es sich um eine Testversion, und für die spätere Early-Access-Phase ist geplant, weitere Schwertschmiedeprozesse hinzuzufügen. Der angekündigte Inhalt kann als Referenz für den Testumfang dienen und kann nicht direkt als vollständige Fertigstellung aller Funktionen der offiziellen Version angesehen werden.

Weitere Details findest du in der Originalquelle.