Wichtige Informationen

Das Resident Evil 4 Remake ist auf der Switch 2 erschienen, allerdings weist die Portierung deutliche Leistungsinkonsistenzen auf. Während das Spiel die grundlegende Action-Horror-Identität des Originals beibehält, wird das Handheld-Erlebnis durch technische Probleme getrübt, die im Kontrast zur flüssigeren Performance anderer Capcom-Titel auf der Plattform stehen.

Das Gameplay konzentriert sich weiterhin auf intensive Kämpfe, bei denen Spieler eine Vielzahl von Waffen und physische Manöver wie Roundhouse-Kicks einsetzen können, um Gegnermassen zu bewältigen. Das Remake führt erzählerische Anpassungen und neue Szenen ein, um das Pacing zu verfeinern, wobei einige Dialogentscheidungen dafür kritisiert werden, dass sie sich zu sehr für den Spieler statt für den Protagonisten, Leon S. Kennedy, geskriptet anfühlen.

Im Handheld-Modus berichtet der Tester von häufigem Ruckeln, insbesondere bei Kämpfen gegen Gegnergruppen oder bei Kameradrehungen. Auch die visuelle Qualität ist ein Anlass zur Sorge, da anhaltende Unschärfe und Verzögerungen beim Laden von Texturen die Umgebung beeinträchtigen.

Diese Probleme werden als unangenehm beschrieben, wobei der Tester anmerkt, dass ähnliche visuelle Nachteile auch auf anderen Handheld-Geräten wie dem Steam Deck und dem ROG Ally auftreten. Der Docked-Modus bietet ein deutlich besseres Erlebnis, eliminiert die Ruckelprobleme und sorgt durch HDR-Unterstützung für eine verbesserte Beleuchtung. Trotz dieser Vorteile hat die Handheld-Performance Bedenken hinsichtlich zukünftiger Capcom-Portierungen wie Monster Hunter Wilds aufkommen lassen, was den Tester zu der Empfehlung veranlasst, dass dieser spezielle Titel am besten im Docked-Modus gespielt werden sollte.

Weitere Details findest du in der Originalquelle.