Wichtige Informationen

Die Europäische Union untersucht die Monetarisierungspraktiken von zehn großen Spieleunternehmen, darunter Activision Blizzard, Riot Games, Ubisoft und Mojang. Diese am 30. September angekündigte Initiative zielt darauf ab, potenzielle Verstöße gegen Verbraucherrechte im Zusammenhang mit virtuellen Währungen, die für den Kauf von In-Game-Inhalten verwendet werden, anzugehen.

Die Behörden prüfen Systeme, bei denen Pakete mit virtueller Währung nicht mit den Artikelpreisen übereinstimmen, was oft dazu führt, dass Spieler Restguthaben behalten, die zu weiteren Ausgaben anregen. Zu den Bedenken gehören auch die Verwendung mehrerer Währungen innerhalb eines einzigen Titels, was die tatsächlichen Kosten in Euro verschleiert, sowie manipulative Designentscheidungen und unzureichende Kindersicherungen.

Zu den betroffenen Titeln gehören Minecraft, Valorant, Candy Crush Saga, Clash of Clans, For Honor, Hunt: Showdown 1896, Forge of Empires, Gardenscapes und Mech Arena. Darüber hinaus laufen separate Verfahren gegen Activision Blizzard und Microsoft bezüglich Diablo Immortal und Call of Duty Mobile.

Die Europäische Kommission fordert von den Unternehmen, Preise klar in Euro anzuzeigen und Verbraucherrechte zu respektieren. Obwohl noch keine formellen Verstöße nachgewiesen wurden, haben die Behörden einen Dialog mit den Firmen aufgenommen. Sollten diese Probleme ungelöst bleiben, könnte die Kommission weitere Maßnahmen ergreifen, um die Einhaltung der europäischen Gesetzgebung sicherzustellen.

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