Wichtige Informationen
Das neu eingeführte Open-Source-Tool REA (Reverse Engineer Anything) ermöglicht es KI-Agenten, die internen Mechanismen von Software zu analysieren, selbst wenn der Quellcode nicht öffentlich zugänglich ist. Durch die Nutzung dieses Tools können Anwender aufdecken, wie bestimmte Anwendungen auf Binärebene funktionieren, und erhalten evidenzbasierte Erklärungen zu deren Arbeitsweise.
Über die reine Analyse hinaus erlaubt REA Entwicklern, auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse ähnliche Funktionen für ihre eigenen Projekte zu generieren. Ein Anwender könnte beispielsweise eine KI damit beauftragen, die Geschwindigkeitsmechanik eines Spiels zu untersuchen und anschließend eine kleinere, anpassbare Version dieser spezifischen Funktionalität zu erstellen.
REA lässt sich über das Model Context Protocol oder direkte Terminalbefehle in verschiedene KI-Agenten integrieren, darunter Claude Code, Codex, Cursor, Gemini CLI und Grok Build. Die Verarbeitung erfolgt in einer lokalen Umgebung, wodurch sichergestellt wird, dass die Analyse isoliert bleibt.
Das Tool unterstützt eine breite Palette an Zielen, wie native Binärdateien, JavaScript, Electron, . NET-Assemblies, Websites, Android-APKs, Firmware und EVM-Bytecode. Während die statische JavaScript-Analyse unabhängig funktioniert, erfordert die Analyse nativer Binärdateien die Verwendung von Hopper, Ghidra oder IDA.


